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Zeitschrift für Meditation, Kreativität und Heilung 
  seit 1999 | Auflage: 17.000 | kostenlos | zweimonatl. | Vertrieb: Sachsen+Thüringen+Sachsen-Anh.+Brandenburg | Auslage & Abo  
   
   Aug/Sep 2019  
  
Ayurveda-Kochkurs-Serie
Christine Püschmann aus Dresden veröffentlicht reglmäßig eine Ayurveda-Kochkurs-Serie mit jahreszeitlich passenden Gerichten, ausgerichtet auf die Doshas und mit regionalen Zutaten.
  


Internationale Sommergerichte - ayurvedisch interpretiert
Im Sommer mit intensiver Sonneneinstrahlung ist unser Pitta erhöht und durch die Trockenheit zusätzlich das Vata erhöht. Es ist die Zeit für leichte frische Gemüseküche. Die so überaus geliebten Tomaten sind im ayurvedischen Sinne heiß, führen also zu einer Erhöhung von Pitta, also möglichst mit Gurke und Zwiebel kombinieren!
Und es ist die Zeit für sommerliche Drinks mit Kräutern, aber Vorsicht mit zu kalten Getränken! Und Vorsicht bei Mineralwasser und Getränken mit Mineralwasser.
  

+ Ayurvedischer Kräutertee /
    Ayurvedisches Wasser
    + Salat mit roten Beten, Möhre, Gurke
       
 + Gemüsequiche
              + Beerenkaltschale mit Rosenblättern
      

 

    


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Vorstellung der Köchin
+ Hinweise zu Ghee und Gewürzen

 

     

Ayurvedischer Kräutertee

Zutaten:
    
Zitronengras
Ingwer
Apfel
Basilikum

Ayurvedisches Wasser

  

Zubereitung:
  
Zitronengras, Ingwer, Apfel getrocknet überbrühen und 5 Min. ziehen lassen. Dann abseihen und das frische Basilikum hineingeben. Basilikum ist ein sogenanntes Rasajana, d.h. es wirkt ausgleichend auf alle Doshas.

Zubereitung von ayurvedischem Wasser:
Zunächst das Wasser im offenen Topf auf großer Flamme zum sprudelnden Kochen bringen, dann die Flamme klein drehen und nach einigen Minuten den Deckel auf den Topf legen, damit vom nun sehr reinen Wasserdampf möglichst wenig verloren geht. Man lässt das Wasser so 10 bis 20 Min. köcheln und füllt es in eine Thermoskanne, in der grundsätzlich nur Wasser aufbewahrt werden darf, und trinkt es so heiß wie möglich.

Hinweis:
Mineralwässer, besonders mit Kohlensäure (CO2) wirken schwer, ja blockierend auf die subtilsten Shrotas (Zellporen) und den Stoffwechsel, weil die Wassermoleküle an den Mineralien elektrostatisch haften und dadurch weniger gut penetrieren, chemisch reagieren oder sich mit den Toxinen binden können. Die anorganischen Mineralien aus dem Mineralwasser kann der Mensch gar nicht richtig aufnehmen; sie müssen erst durch Pflanzen organisch umgewandelt und verwertbar gemacht werden.

  

  Ayurvedischer Kräutertee

   

Salat mit roten Beten, Möhre, Gurke

Zutaten:

rote Bete
Möhre
Gurke

Die Tradition der kalten Gemüsesuppen gibt es in der deutschen Küche wenig, dabei ist so eine kalte Suppe herrlich erfrischend. Dieser Salat erinnert an kalten russischen Borschtsch.

Zubereitung:
Das Gemüse in schmale Streifen schneiden, es gibt gute Gemüsehobel. Rote Bete und Möhre mit wenig Wasser und Salz bissfest garen.
Auskühlen lassen und mit den Gurkenstreifen vermengen. Mit Zitrone, Salz und Pfeffer (der lange Pfeffer ist besser) und etwas Olivenöl vermengen.
Auch dazu passt ein Dip , siehe unten.
Und natürlich frische Kräuter.

  

Salat mit roten Beten, Möhre, Gurke

   

Gemüsequiche

Zutaten:
  
1 Zucchini
1 Paprika
1 Süßkartoffel
200 g gekochte Linsen
Kokosmilch
100g Schafskäse
1 Ei oder Leinmehl
1 Zwiebeln
Zitrone
Salz
Pfeffer

Dip:
Schmand oder Joghurt
Gurke oder Tomate
Kreuzkümmel
Salz, Pfeffer

  

Ein wunderbarer leichter Gemüsekuchen!
In vielen Ländern gibt es die Tradition Gemüsekuchen oder Auflauf zu backen, die man warm oder auch kalt essen kann. Es gibt sie mit oder ohne Teigboden, die Bindung wird meist mit verquirltem Ei, geriebenem Käse und Schmand erzeugt. Aber es geht auch vegan.

Zubereitung:
Das Gemüse grob reiben/schneiden, die Zucchini leicht salzen und die entstehende Flüssigkeit abgießen.
Die Linsen mit etwas Wasser und Kokosmilch weichkochen. Wenn sie weich sind, salzen und mit Zitrone säuern. Wer Käse verwendet, den Bergkäse reiben oder den Schafskäse zerbröseln. Ei mit Kokosmilch oder Schmand verquirlen.
Alles vermengen, salzen, pfeffern.

Dip:
Die Gurke fein reiben und mit den anderen Zutaten einen Dip herstellen.
Achtung: der Kreuzkümmel wird trocken angeröstet und danach gemörsert. Nur das ergibt die typische Geschmacksnote eines ayurvedischen Rajatas.

  

Gemüsequiche
  

Beerenkaltschale mit Rosenblättern

Zutaten:
  
Saft von Himbeeren oder Kirschen
oder Brombeeren

Rosenblätter
Zitrone
Agar-Agar oder Pektin oder Gelatine
Rohrzucker

  

Zubereitung:

Wir machen eine erfrischende leichte Nachspeise.
Die Rosenblätter sollten von Duftrosen stammen. Das Weiße abmachen, da es bitter werden kann. Ansonsten den Beerensaft nach Vorschrift andicken und danach die Rosenblätter zugeben, in Schälchen füllen und kühlen.

  

Beerenkaltschale mit Rosenblättern
   
       

 
     
Christine Püschmann

      

Viel Spaß beim Nachkochen
und ich beantworte auch gern Eure Fragen!

Eure Christine

christine.pueschmann@arcor.de