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Zeitschrift für Meditation, Kreativität und Heilung 
  seit 1999 | Auflage: 17.000 | kostenlos | zweimonatl. | Vertrieb: Sachsen+Thüringen+Sachsen-Anh.+Brandenburg | Auslage & Abo  
   
   August/September 2018  

  


Herzensübung
 
Anleitung von Marguerite Sames

 

Oftmals fällt es uns im Alltag nicht leicht, wirklich bewusst bei uns zu sein. Gerade aber dieses bewusste Sein ist die Eingangstüre zur Herzensebene von Mensch, Kosmos und Erde.
Was also tun? Eine Möglichkeit ist, dass Du Dir einige Minuten Zeit nimmst für folgende Übung, die Dich dabei unterstützt, Deine Wahrnehmungskanäle für Deinen eigenen Herzenston und für die Herzensschwingung von Kosmos und Erde zu öffnen.
   

 

Mache es Dir so bequem wie möglich, am besten aufrecht sitzend auf einem Stuhl, die Füße in etwa schulterbreit. Halte für einen Moment inne, lass Dir ein paar Takte Zeit um ganz bei Dir selbst anzukommen, das sanfte Schließen Deiner Augen unterstützt Dich dabei. Spüre ganz bewusst den Platz, auf dem Du sitzt, und den Boden unter Deinen Füßen.
Vielleicht ist es Dir dabei möglich dankbar zu sein, dass die Erde für Dich da ist und Dich trägt.
Dann atme einmal ganz bewusst ein und beim Ausatmen lässt Du alles los, was Dich im Moment beschäftigt. Wenn Du magst, leite es über Deine Füße aus hinein in die Erde. Und bitte die Erde, es für Dich zu tragen.

Spüre wie ein Lichtstrahl aus dem Kosmos über Deinen Scheitel in Deinen Körper fließt und, auf seinem Weg durch Deinen Körper, Dich nach und nach entspannt. Als erstes den Bereich zwischen Deinen Augenbrauen, der sich glättet, glattzieht. Wie eine Doppelflügeltüre, die sich dort öffnet. Dann sinkt der Strahl weiter nach unten, Du wendest Deine Augen nach innen, um ganz in Dich hineinzusehen, ebenso Deine Ohren, Du lässt die Geräusche im Außen los, um nun nach innen zu lauschen. Die Energie sinkt weiter nach unten, während Dein Atem natürlich fließt, entspannt Hals und Brustraum, v.a. auch das mittlere Dantien, hinter dem Brustbein. Sie sinkt schließlich in das Untere Dantien*, in den Unterbauch, hinab, durch die Leisten in die Oberschenkel, die Unterschenkel hinab und durch die Fußsohlen in die Erde.

Und nun beginne Deinen Atem zu führen. Atme nach Möglichkeit durch die Nase ein und durch den leicht geöffneten Mund aus. Verbinde Dich bei Deinem ersten Einatemzug mit der Mitte der Erde und hole Erdlichtenergie von dort über Deine Füße in Dein unteres Dantien hinein, so dass es sich innerlich weitet, öffnet. Dann atme aus, in Dein Herz hinein und weiter über Deinen Hals, Kopf, Scheitel bis zur Mitte des Kosmos. Im zweiten Atemzug holst Du von oben, aus der Mitte des Kosmos, Lichtenergie, die Du dann über Deinen Scheitel in Deinen Körper atmest, hinein in Dein mittleres Dantien, den Sitz Deines kosmischen Herzens, ganz sanft, so dass es sich ebenfalls weitet und öffnet. Möglichst langsam.
Dann lässt Du fast wie von selbst den Ausatemzug kommen, vom Herz durch das Untere Dantien, in die Beine hinab und schließlich durch die Fußsohlen weiter in die Erde hinein, möglichst bis zur Mitte der Erde.
Diese beiden Atemzüge wechseln einander ab, mindestens dreimal in Folge. Versuche dabei Deinen eigenen, möglichst immer langsamer werdenden Rhythmus zu finden, so lange bis Du das Gefühl hast, in Deiner Mitte angekommen zu sein [oder Du erst mal für heute keine Zeit mehr hast ;-) ]. Bitte schließe die Übung im Unteren Dantien (oder im Herzen) ab, sammle dort noch mal ganz bewusst Deine eigene Energie und die, die Du von Erde und Kosmos erhalten hast, ein und ,wenn es für Dich stimmt, bedanke Dich gerne auch dafür.

Gerade wenn Du die Übung öfter ausführst, wird sie Dich dabei unterstützen, Dein eigenes Herz zu klären, Dinge in Dir zu bereinigen und Dich einstimmen auf die jeweils aktuelle Situation der Erdwandlung und Herzausrichtung der Zeit.

Hab Dank für Deine Zeit!


* Als Dantien werden in der TCM drei Energiezentren bezeichnet, wo sich das Qi sammelt.
Wenn Du eine Linie zwischen Nabel und Schambein ziehst und in fünf Teile teilst, liegt das untere Dantien ganz technisch betrachtet nach dem oberen Fünftel, ca. 8-10cm schräg nach unten innen Richtung Steißbein. Die gefühlte Größe variiert, mindestens Pingpongballgroß.
  

 


Marguerite Sames
Heilpraktikerin für Psychotherapie, Qi-Gong-Lehrerin, Geomantin, Medium und Astrologin mit langjähriger Erfahrung.
In ihrer eigenen Praxis in Born auf dem Darß gibt Sie Einzelberatungen, verschiedene Kurse und vermittelt ihr umfangreiches Wissen sowie persönliches Erfahrung auch in Ausbildungen für Astrologie und Qi Gong.

Tel. 038234-557424
www.seelen-landschaften.de
Marguerite Sames