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Zeitschrift für Meditation, Kreativität und Heilung 
  seit 1999 | Auflage: 17.000 | kostenlos | zweimonatl. | Vertrieb: Sachsen+Thüringen+Sachsen-Anh.+Brandenburg | Auslage & Abo  
   
   Aug/Sep 2018  
      

   
  

 


Zusammenarbeit und Kooperation als Schlüssel für kreative Evolution
(Eine Fee erzählt)

    
Kapitel aus dem Buch
"Erwecke die Gotteskraft in dir"
von Britta Hirschburger
   

Die Erde ist von vielen Reichen in verschiedenen Dimensionen bewohnt, nicht nur dem der Menschen, und es ist möglich, mit diesen anderen Welten Kontakt aufzunehmen. Wir können viel von ihnen lernen, denn die Vorstellung, dass Menschen höher als andere Wesen entwickelt sind, ist falsch – wir sind nur anders.
Im folgenden Text berichtet eine Fee von ihrer Sicht auf die Welt und Britta Hirschburger hat dies für sie niedergeschrieben. Feenwesen sind nicht an ein bestimmtes Reich gebunden, sondern sie sind Wanderer zwischen den Welten, die helfen, Beziehungen zu pflegen und Verbindungen aufzubauen, weshalb in vielen Geschichten eine helfende, rettende Fee auftaucht.

Gaben bringen wir euch, geliebte Menschenkinder, wenn ihr bereit seid, sie anzunehmen. Es ist nicht so schwer, wie viele von euch glauben, mit den Reichen der Natur- und Elementarwesen in Kontakt zu treten. Ihr tut es beständig, ohne es zu merken und zu wissen. Ohne das Wirken dieser belebenden Kräfte der Natur könntet auch ihr nicht existieren. Wir wirken beständig in den euch verborgenen Reichen und mühen uns unablässig, dass Gleichgewicht der Natur aufrechtzuerhalten, in das ihr so sorglos eingreift. Wir zürnen euch deshalb nicht – das ist die Rolle, die die Evolution des Lebens euch im Moment zugedacht hat, und wir beneiden euch nicht darum.

Traurig ist es nur, dass ihr mit eurem eigenen Untergang – den ihr heraufbeschwört, wenn ihr weitermacht wie bisher – auch den Untergang all der anderen Reiche, die die Erde bevölkern, mit in Kauf nehmt. Löscht eine Rasse sich selbst aus oder ist es an der Zeit, dass sie als Gesamtheit die Erfahrungsebene wechselt, ist das eine Sache, aber die Lebensgrundlage einer unendlichen Vielfalt von Wesen zu zerstören, ist etwas ganz anderes. Reißt du nur dein eigenes Haus ein, ist das deine Sache, zerstörst du die ganze Stadt, bist du schuldig am Elend vieler.

Wir wollen euch nicht erschrecken, sondern wachrütteln. Viele von euch sind bereits zum Teil erwacht und sehen die erschütternden Ausmaße, die eure Anmaßung gegenüber der Natur angenommen hat. Doch das genügt noch nicht. Die Verantwortungsträger und Machthaber sind noch weit davon entfernt, ein wirkliches Interesse am Leben zu entwickeln. Wie kurzsichtig das von euch ist! Was nutzen all der Gewinn und die Bereicherung, die man in einer kurzen menschlichen Lebensspanne erwerben kann und auf deren Kosten so viel Unrecht geschieht? Wir können das nicht wirklich verstehen und nachvollziehen, wir sehen nur, was passiert. Wir haben keine Angst davor, dass die Erde ganz zerstört wird – wir wissen um die Unendlichkeit der Entfaltung des Lebens. Doch wir lieben diesen wunderschönen Planeten sehr, und es ist unsere Aufgabe – und die vieler anderer Wesen –, ihn zu hegen und zu pflegen. Wie schön wäre es doch und welchen Segen würde es bedeuten, könnten wir das gemeinsam mit euch Menschen tun.

Wir wissen, dass die Zeit kommen wird, in der die Menschen wieder in bewussten Kontakt mit uns gehen werden, und wir wünschen diesen noch fernen Tag sehnsüchtig herbei. Jeder einzelne Mensch, der sich aufmacht und uns anerkennt, auch wenn er uns noch nicht sehen oder spüren kann, löst riesige Freudenfeste in unserem Reich aus. Wenn ihr eines Tages wieder erkennen werdet, welch untrennbare Einheit ihr mit der euch umgebenden Natur und ihren belebten Wesen bildet, wird es euch unmöglich sein, mit dem destruktivem Verhalten fortzufahren, auch wenn es auf Kosten eures persönlichen Gewinns gehen sollte. Wir freuen uns darauf.

Wir Feen sind Wesen der Lüfte und der Erde. Wir bilden ein Bindeglied in den Reichen der Naturkräfte und haben eine gewisse koordinierende Stellung inne. Wir sind in der Lage, uns in die Höhen der Atmosphäre zu erheben, aber auch, in die Tiefen der Erde hinabzutauchen. In euren mythischen Vorstellungen spielen wir seit Langem eine Rolle, und viele Menschen wurden von uns inspiriert und berührt. Das ist Realität, die ihr heute für Märchen haltet. Allein der Gedanke, es gäbe eine sogenannte böse Fee, ist in dieser Form unrichtig. Da die Menschen vollkommen in der Dualität leben, ist es ihnen unmöglich, sich ein Leben ohne diese vorzustellen, und die Vorstellung vom Kampf zwischen Gut und Böse fließt in alle Erfahrungswelten ein. Selbst die göttlichen Reiche bekommen davon in eurer Gedankenwelt eine Färbung, wie man unter anderem in der griechischen Mythologie unschwer erkennen kann. Doch so verhält es sich nicht.

Sicher, es gibt auch in den Reichen der Naturwesen unterschiedliche Erfahrungsbereiche und Entwicklungsstufen – doch nur der Mensch ist in der Lage, willentlich und vorsätzlich anderen Wesen Schaden zuzufügen, der nicht als Grund das eigene Überleben hat. Der Überlebensinstinkt der Tierwelt ist im Moment natürlich und normal. Doch auch diese Welt des Fressens und Gefressen-Werdens und des Überlebens nur des Stärkeren ist zu einem großen Teil eine Widerspiegelung des momentan vorherrschenden menschlichen Bewusstseins. Unterschätzt nicht die Rolle, die der Mensch in dieser Geschichte hat! Ihr macht euch die Erde untertan, ob ihr das wollt oder nicht, da eure Gedanken- und Emotionalfelder so machtvoll sind, die gesamten Gegebenheiten des Planeten zu beeinflussen. Viele Wesen – ja, auch menschliche – sind damit beschäftigt, das so weit wie möglich wieder auszugleichen und in der so fragilen Balance zu halten.

Nicht alle Wesen der Natur sind in der Lage, mit euch in der euch gewohnten Weise zu kommunizieren und sich verständlich zu machen. Als Erstes braucht es die Offenheit des Herzens und die verstandesmäßige Anerkennung des Vorhandenseins dieser verborgenen Welten. Begegnet uns ein Menschenwesen, das sich so weit vorwagt, alle festgelegten Meinungen darüber loszulassen, wie die Welt funktioniert und wie die Dinge liegen, haben wir eine Chance, es zu erreichen. Doch nicht immer wird es so wie hier über die Inspiration von dreidimensionalen Worten möglich sein. Vieles in der Kommunikation zwischen uns ist nur über wahres Fühlen, Spüren, Wahrnehmen möglich, für das sich keine Worte bilden lassen. Es gibt Wesen in der Erde und im Himmel, die euch bereichernd und hilfreich zur Seite stehen können und wollen, doch nicht in der Lage sind, euch auf eurer Stufe des Verstehens und Erkennens zu erreichen. Zu ihnen Kontakt aufzunehmen bedarf wahrer Hingabe und angstfreiem Forscherdrang. Doch gerade der Umgang mit den Naturwesen ist kulturgeschichtlich stark belastet und geprägt. Tief in eurer Zellerinnerung schlummert das Wissen um die aktive Zusammenarbeit unserer Welten, die nicht nur einmal sehr zum Schaden der Naturreiche geendet hat. Ihr habt eine – verständliche und natürliche – Angst in euch, diesen Kontakt wieder aufzunehmen, da es die Erinnerung daran wachruft, was die Menschenwesen den Naturwesen schon vielfach angetan haben. Nicht immer wurde die Macht des freien Willens, die euch gegeben ist, zum Segen angewandt.

Habt keine Furcht! Wir sind gerne bereit, dieses Wagnis ein weiteres Mal einzugehen, und wir geben euch keine Schuld. Auch in unserer Evolution war diese Involution der Unterwerfung und des zugelassenen Missbrauchs ein wichtiger Schritt für Erkenntnis und Wachstum. Traut euch zu, nach dieser in eurer Zeit gemessenen unendlich langen Spanne wieder aktiv auf uns zuzugehen. Wir werden euch nicht abweisen, wenn wir sehen, dass euer Herz unbelastet und eure Motive lauter sind.

Geht hinaus in die freie Natur. In der Dichte eurer Städte tun wir uns schwer – auch wenn wir dort natürlich auch wirken –, die Decken des emotionalen und mentalen Mülls, den ihr täglich produziert, zu durchdringen und reine und freie Inspirationen auf den Weg zu bringen. In diesen Stein- und Betonwüsten gibt es nur wenige Oasen, die uns erlauben, unserer Natur entsprechend zu wirken und dieses Wirken auf euch auszudehnen. Das ist einer der Hauptgründe, warum Städte auf euch auf Dauer so ermüdend wirken und der Aufenthalt in freier Natur so erholsam. Hier können wir euch umfangen, umarmen, streicheln – eurer Seele und eurem Herzen zuflüstern, dass alles gut ist und wird, wenn ihr doch nur die Wunder dieser Welt mit offenen Augen anschauen wolltet. Schwer haben es die Pflanzenwesen, die für die Gewächse in geschlossenen Objekten verantwortlich sind. Doch sie sehen und ehren eure Liebe und euren Wunsch, euch mit ihnen zu umgeben, auch wenn ihr nicht genau wisst, warum und nur auf die chemischen Prozesse der Pflanzen baut, die euch unterstützen. Das ist Ansporn und Motivation für sie, dieses Bemühen zu unterstützen, und immer wieder gibt es Menschen mit dem sogenannten grünen Daumen. Wenn diese dann berichten, ein Teil ihres Erfolges beruhe darauf, dass sie mit ihren Pflanzen sprechen und diese liebevoll berühren, dann ist das eigentlich eine Kommunikation mit dem Pflanzenwesen – und nicht mit der Pflanze selbst –, das sich über diese Form der Anerkennung freut und sich darum „mächtig ins Zeug legt“, alles ergrünen und erblühen zu lassen. Ihr habt keine Vorstellung von den Vorgängen, die für Wachstum und Gedeihen notwendig sind. Ihr könnt nur die äußere physische Ebene wahrnehmen. Doch wie bei dem Wachsen eines Menschenwesens ist das nur ein Bruchteil dessen, was ein Gewächs, sei es eine kleine Blume oder ein großer Baum, ausmacht. Bewusstseinsfelder mannigfacher Art sind daran beteiligt, und manche davon „zeigen“ sich euch als Naturwesen. Doch was macht euch so sicher, dass sich diese Naturwesen von eurem Sein so gänzlich unterscheiden? Woher kommt der tragende Geist, der alles formt und gestaltet? Gibt es verschiedene Quellen für euch und uns? Die Verwebung unserer Wesen ist größer als ihr glaubt, und doch besitzen wir und ihr eine durchdringende individuelle Prägung, die uns voneinander zu unterscheiden scheint. Doch das ist nur eine Ebene unserer gemeinsamen Existenz, auf der wir ausgezogen sind, diese geschaffene Welt zu gestalten, zu erkennen und in Besitz zu nehmen, in allen Möglichkeiten und Facetten. Lasst uns das gemeinsam tun, und wir werden gemeinsam in die Bewusstheit hinein wachsen, die tief in unserem Kern noch mehr oder weniger schlummert.

Es kursiert bei euch die Meinung, die Naturreiche seien eine niederere Entwicklungsstufe. Ich wage dem zu widersprechen. Wir haben eine andere Erfahrungswelt gewählt und nicht vor, in diesem Evolutionszyklus zum Menschen „aufzusteigen“. Dies ist weder nötig noch gewollt. Wir lieben, was wir sind, denn wir wissen, dass wir es so gewählt haben. Es gibt keine Widerstände oder inneren Kämpfe. Wir sind nicht unzufrieden mit dem, was wir sind, und Depression und „Selbstmord“ sind uns unbekannt. Aus dieser Sicht könnt ihr sicher sehr viel von uns lernen. Wir genießen das Leben – wenn man das so sagen kann – in jedem Augenblick. Jedoch gibt es bei uns keine Augenblicke, da uns das Wesen von Zeit nicht zugänglich ist. Jeder Moment ist für uns die Ewigkeit – ihr seht, hier versagen die beschreibenden Worte, da wir die Grenzen eurer Wahrnehmungsfähigkeit überschreiten müssen. Wir leben in der Präsenz des gegenwärtigen Bewusstseins, das Zeuge ist für alle Vorgänge und Abläufe innerhalb seiner selbst. Und dieses Zeuge-Sein befähigt uns dazu, innerhalb unserer uns gegebenen Möglichkeiten und Ressourcen uneingeschränkt zu wirken und in der von euch sogenannten Glückseligkeit zu verweilen. Bei uns gibt es kein Drängen, Streben, Suchen nach dem, was die Verheißung einer goldenen Zukunft ist. Unsere Zukunft ist immer da, wo wir sind, und sie ist gut. Natürlich kennen auch wir eine Form von Betrübnis, sie ist eurer Trauer nicht unähnlich, doch sie berührt nicht unseren innersten Kern, der in Gegenwärtigkeit verbleibt. Der Frieden und die Stille, die ihr wahrnehmen könnt, wenn ihr einen großen alten Wald betretet, rührt zum großen Teil daher. Auch die subtile Schwingung der Heiligkeit, die manche Menschen an solchen Orten berührt, hat ihre Ursache in unserem Sosein. Es erinnert euch daran, was ihr verloren habt, als ihr eure Verstrickung in die Materie begonnen habt, um sie in ihrer Tiefe und Faszination auszuloten. Doch nicht nur wir sind der Meinung, dass es an der Zeit ist, umzukehren und wieder danach zu schauen, was euch wahrhaftig Erfüllung zu bringen vermag. Wir sind euch gerne dabei behilflich, wenn ihr das Wagnis eingehen wollt, euch wieder mit uns zu verbünden.

Trage dazu bei, diesen Kontakt wieder herzustellen, indem du dich mehr und mehr den feinstofflichen Ebenen annäherst. Vielleicht magst du zuerst beginnen, dich den Helfern zuzuwenden, die dir immer persönlich zur Seite stehen und deren Aufgabe es ist, dich in deinen persönlichen Belangen zu führen und zu leiten. Auch sie warten genau wie wir darauf, wieder Anteil an eurem Leben und eurer Entwicklung zu nehmen, denn euer Voranschreiten ist auch das ihre. Sie profitieren von jeder Erfahrung, die ihr eigenverantwortlich und selbstbestimmt macht, und es herrscht großer Jubel, wenn ihr beginnt wahrzunehmen, wie ihre Fürsorge und Liebe euch auf diesem Wege begleitet hat.

Hast du dann Zutrauen gewonnen in die Helfer, die ihr Schutzengel und Geistführer nennt – auch wenn du sie vielleicht nicht wie manch anderer sehen, hören oder riechen kannst –, kannst du dich daran machen, die anderen Reiche zu erkunden. Diese sind so mannigfaltig, wie es die Vielfalt und Buntheit der Schöpfung vermuten lässt. Es gibt Bewusstseinsfelder, die wesenhaften Charakter tragen, in allen nur erdenklichen Bereichen und Formen. Vielmehr in allen unerdenklichen – denn mit eurem, auf Linearität geprägten, momentanen Verstandeslevel lässt sich das weder begreifen noch ergründen. Doch ihr könnt es wahrnehmen, erspüren, eine Ahnung davon bekommen, wenn ihr euch nur unbefangen einlassen wollt. Versucht es zuerst in einem Bereich, der euch nahe liegt. Hast du einen Bezug zur Engelwelt, dann wird es dir leichter fallen, mit den verschiedensten Engelwesen in Kontakt zu treten als mit Tierwesen. Fühlst du dich der Tierwelt sehr verbunden, wird es dir leichter fallen, mit diesen Energien in Verbindung zu treten.

Wir Feenwesen sind entgegen der landläufigen Meinung nicht an ein bestimmtes Reich gebunden. Wir sind Wanderer zwischen den Welten, die helfen, Beziehungen zu pflegen und Verbindungen aufzubauen. Nicht umsonst taucht in euren Geschichten oft eine helfende, rettende Fee auf. Wären wir nur für bestimmte Pflanzen oder bestimmte Bereiche der Vegetation zuständig, was interessierte uns der Menschen Ach und Weh?

Möchte ein Menschenwesen von sich aus in Kontakt mit uns treten, freuen wir uns sehr. Doch das ist noch die Ausnahme. Meistens kommt der Impuls von unserer Seite, und der aufkeimende Wunsch in dem Menschenkind, unsere Nähe zu suchen, ist von unserem Drängen inspiriert. Ihr fragt nun vielleicht, wo denn hier der freie Wille bleibt – ihr könnt euch jederzeit entscheiden, dem nicht zu folgen, ohne dass euch daraus größerer Schaden erwächst, als dass für euch und die Gemeinschaft der Menschheit wieder eine wunderbare Gelegenheit verstrichen ist, mehr über das Leben und seine Wunder zu lernen.

Wir hören schon eure Fragen, spüren eure Verwunderung: „Ja, prima, aber wie genau soll das gehen? Was soll ich tun, was kann ich machen?“ Verständlich ist es sicherlich, dass solche Fragen aufkeimen, betrachtet man die jahrtausendealten Konditionierungen, die euer Geschlecht durchlaufen hat. Doch seid euch versichert, es gibt kein komplexes Regelwerk, keine allgemeingültige Anleitung, keine Anweisung außer: Bereite das Feld dafür, dass wir die Möglichkeit haben, dich zu erreichen – sprich, nimm dir Zeit und Raum ohne äußere Ablenkung, am besten in der freien Natur – und dann öffne einfach dein Herz. „Aaah, und wie bitteschön?“ Könnt ihr unser Lächeln spüren? Ihr wollt für alles eine Anweisung und jemanden, der euch sagt, wie es geht! Werdet selbst zum Erforscher – jedem wohnt dieser Drang inne, legt ihn frei, er liegt in eurer Natur. Hört auf, eine Hierarchie zu bilden, der ihr folgen könnt – ihr seid schließlich keine Hunde. Wenn ihr nicht selbst losgeht und es ausprobiert, einfach und kindlich, frei von Erwartungen und Absichten, könnt ihr tausend Bücher zu dem Thema lesen und noch ein weiteres wunderschönes Kartendeck entwerfen – es wird euch keinen Schritt näher zu dem bringen, dem eigentlich eure Sehnsucht gilt. Also geht hinaus, setzt euch hin, schließt vielleicht zu Beginn die Augen, lauscht dem Schlag eures Herzens und horcht auf euren Atem. Der Lebensgeist, der das bewirkt, erfüllt auch uns. Wir leben im gleichen Rhythmus, folgen einem Puls. Wir sind nur einen Wimpernschlag von euch entfernt.

Ihr könnt uns spüren im Wind in den Bäumen, uns sehen im Murmeln des Baches, uns zuhören im Gesang der Vögel. Und nach und nach werden wir für euch Gestalt annehmen –so, wie es jeder Einzelne anzunehmen vermag. Wir tanzen im Licht der Sonne und reiten auf dem Rücken der Schmetterlinge. Wir sind nicht gebunden an die Dichte der Materie wie du, und es gibt für uns nicht die Begrenzung der Erde. Folge uns hinab in die Tiefen ihres Leibes, dringe ein mit deinem Geist, deinem Bewusstsein, in die verborgenen Reiche. Je unbefangener und furchtloser du das tust, desto größere Überraschungen werden dich erwarten.

Wir können dich inspirieren, dich in Kontakt bringen mit anderen Welten innerhalb und außerhalb deiner Welt. Wonach steht dir der Sinn? Gefährdest du durch deine Entdeckerfreude nicht dich und andere, sind wir dir gerne Weggefährten und Reiseleiter. Wir bringen Botschaften von einem Reich in das andere, und es ist längst an der Zeit, dass auch das Menschreich wieder in diesen Reigen integriert wird. Magst du ein solcher Botschafter für die Menschen sein, lasse nur furchtlos auf uns ein. Wir bringen dich voran in dem Bestreben, zum Wohl aller zu wirken und mehr und mehr das volle Potenzial des Menschseins zu erfassen. Viele Welten warten darauf, dass die Menschen ihre Ohren und vor allem ihr Herz (wieder) für sie öffnen – auf dass ein Neues Zeitalter der gegenseitigen Achtung, des Respekts und der Zusammenarbeit zu Gunsten der Entfaltung des Großen Ganzen stattfinden kann. Vertraue dich unbesorgt unserer Führung an, und du wirst es nicht bereuen.
  

  

Der Text stammt aus dem Buch „Erwecke die Gotteskraft in dir“ von Britta Hirschburger. Das Buch ist 2014 im Smaragd-Verlag erschienen und ist direkt bei der Autorin zu beziehen. Information und Bestellung:
www.heilpraxis-hirschburger.de/buch-gotteskraft/
Buch von Britta Hirschburger "Erwecke die Gotteskraft in dir"