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Zeitschrift für Meditation, Kreativität und Heilung 
  seit 1999 | Auflage: 17.000 | kostenlos | zweimonatl. | Vertrieb: Sachsen+Thüringen+Sachsen-Anh.+Brandenburg | Auslage & Abo  
   
   Feb/März 2016
   
Editorial der Printausgabe
 
   

  

Liebe Leser,
  
Musik berührt.
Egal ob sanft oder mitreißend, laut oder leise, nervend oder wohltuend, belebend oder beruhigend – Klänge machen etwas mit uns, mit unseren Gefühlen und auch mit unserem Körper. Manchmal legen wir uns am liebsten ganz entspannt hin, um sie bewusst zu genießen. Ein anderes Mal reißen uns die Klänge mit, wir wippen mit den Füßen, trommeln mit den Fingern, schwingen sanft mit dem Körper oder tanzen ausgelassen. Die Schwingung der Klänge überträgt sich auf unseren Körper und es ist nur natürlich, dem zu folgen. Kinder schwingen sofort mit und genießen die Bewegung der Gefühle und des Körpers im Einklang mit Musik, wir Erwachsenen gestatten uns diese Regungen oft nicht so deutlich nach außen zu zeigen oder brauchen erst einen kleinen Anschubs durch andere. Aber „bewegt“ wird jeder – mindestens innerlich.

       

Gundula Zeitz
  

 
 

Wir sind überall von Klängen, Tönen, Geräuschen umgeben und Forschungen zeigen mittlerweile, dass auch wir selbst klingen. Nicht nur, wenn wir singen, tönen, musizieren, reden … – nein, auch unsere Körperzellen haben ihren eigenen Klang. Er ist nur für menschliche Ohren nicht wahrnehmbar. Aber wir können ihn spüren, als Schwingung, auf verschiedene Weise.

Bei dem Wort „Klang“ denken wir oft zuerst an bewusst gehörte Musik, dabei begegnet er uns auch in so vielen anderen Formen: ob als Begleitmusik von Filmen oder von Werbung, ob in der Melodie der Stimme all der Menschen, mit denen wir täglich sprechen, ob als Vogelzwitschern, Rauschen des Windes, Brummen von Autos, Rattern von Maschinen, Scheppern von Geschirr, Blubbern von kochendem Wasser, Klingeln des Löffels beim Umrühren des Kaffees, ob als Weinen oder fröhliches Lachen … – alles ist Klang. Sogar Stille kann man ganz, ganz fein klingen hören …
Dieser Klang kommuniziert mit uns, ganz ohne Worte, und wir reagieren auf ihn: manchmal hebt er unsere Stimmung, manchmal regt er uns auf. Und manchmal ist es genau umgedreht, obwohl der Klang der gleiche ist, aber wir sind in diesem Moment anders drauf. So entsteht ein vielfältiges Schwingungsfeld, immer in Bewegung. Nehmen Sie dies für sich auch so wahr?

Ich selbst genieße es, mich von Musik bewusst in verschiedene Stimmungen mitnehmen zu lassen, mich auch mal mitreißen zu lassen zum Mitsingen, Mitsummen oder Mitbewegen mit dem Körper und merke durch die Arbeit an dieser Ausgabe, dass es mir gut tun würde, manche Hemmung diesbezüglich zu überwinden. Ich finde es faszinierend, wie heilend Klänge, Töne wirken können (und das müssen nicht immer „schöne“ sein), was ich bei Heiltönen, Klangmassagen, schamanischem Trommeln, Singen u.a. erlebt habe. Und ich liebe die Stille, diesen lautlosen Klang, der alle anderen Klänge zu beinhalten scheint.

Ich wünsche Ihnen mit dieser Ausgabe eine interessante Entdeckungsreise durch unsere Klang-Welt, „schwingen“ Sie sich ein, hören Sie die „einfach JA“-Musik online (s. S. 16/17) und probieren neue Klang-Erlebnisse aus. Angebote dazu und zu vielen anderen interessanten Themen gibt es viele gute auf den folgenden Seiten.
  
  
Mit herzlichen Grüßen
Gundula Zeitz

 

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