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Zeitschrift für Meditation, Kreativität und Heilung 
  seit 1999 | Auflage: 17.000 | kostenlos | zweimonatl. | Vertrieb: Sachsen+Thüringen+Sachsen-Anh.+Brandenburg | Auslage & Abo  
   
   Dez 2015/Jan 2016
   
Editorial der Printausgabe
 
   

  

Liebe Leser,
  
wer sich mit Astrologie beschäftigt, hat sicherlich von den Wirkungen des aktuellen Quadrats von Saturn und Neptun gelesen, zwei gegensätzliche Energien. Diese wirken schon einige Zeit und sind aktuell besonders stark (und wirken nächstes Jahr noch weiter). Allgemein gesehen treffen hier Energien, die entgrenzend wirken, die alles Feste und Althergebrachte auflösen wollen, auf Energien, die begrenzend wirken, die Struktur und Ordnung schaffen und Altes bewahren wollen. Der Kampf miteinander verstärkt beide Tendenzen und schafft umso mehr Chaos. Erkennen Sie dabei Situationen aus Ihrem Leben oder aus der aktuellen Politik wieder?
Wir sind mittendrin im Titelthema. Noch vor kurzer Zeit habe ich mir nicht vorstellen können, wie tief dieses Thema mit all seinen Fragen um Öffnen und Schließen so viele Facetten unseres Lebens grundlegend bestimmt. Ich dachte, dass es ein „leichtes“ Thema zum Jahresende wird, worüber wir alle mehr oder weniger schon Bescheid wissen.

       

Gundula Zeitz
  

 
 

Aber dieses „Bescheidwissen“ reicht offenbar nicht mehr aus – ich erlebe, dass jetzt viele gewohnte Verhaltens-, Denk- und Gefühlsmuster herausgefordert werden. Konnten wir bisher ganz gut leben mit unseren gewohnten Öffnungen für einige Dinge, Meinungen, Menschen und mit der Abgrenzung und dem Verschließen vor anderen, klappt dies jetzt nicht mehr (so gut). Wir werden dabei mit Gefühlen konfrontiert, die uns in ihrer Intensität bisher unbekannt waren. Abgrenzung und Verschließen scheinen dem Öffnen und Aufnehmen als unlösbarer Widerspruch gegenüber zu stehen. Und je stärker all dies auftritt, umso mehr werden wir (mehr oder weniger sanft) dahin „geschubst“, diese Widersprüche zu transformieren und die Energien konstruktiv zusammenfließen zu lassen – auf persönlicher ebenso wie auf kollektiver Ebene.
Wie sieht dies für Sie aus?
Wo verschließen Sie sich, wo sind Sie offen? Welche Gewohnheiten und welche Motive liegen dem jeweils zugrunde? Was entdecken Sie, wenn Sie ganz neu alle Bereiche Ihres Lebens diesbezüglich ausleuchten?

Die Arbeit an dieser Ausgabe hat mir gezeigt, dass es nicht darum geht, Aufrufe wie „Du musst dich nur öffnen!“ oder Warnungen „Pass auf dich auf, du musst dich unbedingt schützen!“ zu wiederholen. Es geht darum, das Eigene zu erforschen, differenziert zu erfühlen, wie sich das Titelthema ganz individuell in mir, in meinem Alltag, in meinem Umfeld ausdrückt. Wo könnten wir uns noch mehr öffnen? Was würde dies bewirken? Wann wäre ein zeitweiliges Schließen natürlich? Wie komme ich zu einer Haltung von „absolutem Geöffnetsein“ auf höherer Ebene, für das Leben als Ganzes, was sich im Alltag sowohl als Ja als auch als Nein ausdrücken kann? Welche Antworten entdecken wir, wenn wir mit diesen Fragen unsere Nation anschauen oder unseren Blick sogar global ausweiten?

Mit solchen Fragen wird das Thema lebendig und spannend. Gern können Sie mir Ihre Erkenntnisse, Erlebnisse, Erfahrungen dazu schreiben – auch ganz kurz – oder Links schicken, die gut dazu passen. Ich werde diese auf der Website der Zeitschrift veröffentlichen. Und gern können auch Sie dort immer wieder nachschauen und sich inspirieren lassen >> www.einfach-JA.de

Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne, herzöffnende Zeit, nicht nur zu den Feiertagen.

  
Mit herzlichen Grüßen
Gundula Zeitz

 

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