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Zeitschrift für Meditation, Kreativität und Heilung 
  seit 1999 | Auflage: >16.000 | kostenlos | zweimonatl. | Vertrieb: Sachsen+Thüringen+Sachsen-Anh.+Brandenburg | Auslage & Abo  
   
   Aug/Sep 2014
   
Editorial der Printausgabe
 
   

  

Liebe Leser,

wenn ich mich bewusst mit dem „Himmel“ verbinde, mit den allerhöchsten Energien, strömt Inspiration in mich, ich spüre, wie sich mein Wesen durch die Verbindung mit Wissen und Weisheit weitet und das Gefühl von Geführtwerden entspannt meinen Körper und beruhigt die Gedanken.

Wenn ich mich mit der Erde verbinde, werden meine Füße warm, aufsteigende Energie breitet sich überall aus und führt auch zu Entspannung, diesmal jedoch eher mit der Qualität von wohligem Gehaltenwerden. Je stärker die Verbindung, desto mehr Stabilität und Kraft spüre ich. Kraft, um die Inspiration durch den Himmel in mir zu verankern und in Handlungen umzusetzen – hier konkret, auf der Erde, in meinem alltäglichen Leben. NUR die Verbindung nach oben ist erhebend, aber es fehlt das Werkzeug, um Erkenntnis zu manifestieren – so bleibt es beim Abgehobensein.

       
  
Abheeti Gundula Zeitz
  
 
 


NUR die Verbindung mit der Erde gibt zwar Halt und Kraft, aber ohne Inspiration führt dies zu Starre, Schwere, Stagnation. Beides zusammen, verankert im Herzen, verleiht uns Flexibilität und Leichtigkeit, die konkret werden, mit der Möglichkeit, alle Schattierungen in freier Wahl zu leben. Damit verschwinden auch die Grenzen zwischen Innen und Außen.

Im Alltag bedeutet dies für mich konkret immer wieder neu zu schauen, zu welcher Seite ich gerade mehr tendiere und den Ausgleich zu suchen. Hänge ich z.B. zu sehr an Gewohntem fest, wirkt mein Leben gerade eintönig? Fühle ich eine ständige Last? – usw. Als Lösung bietet sich hier die Hinwendung zu höheren, leichten Energien an. Aber wie oft sind solch „himmlische“ Momente, die wir z.B. bei einem Seminar erfahren, schnell wieder verflogen? Oder wir fühlen uns allein mit uns selbst zwar sehr wohl, erleben die Welt um uns herum jedoch als herunterziehend, negativ etc. War es vielleicht einfach eine Flucht, ein Rückzug in den Gegenpol?

Wir können jedoch auch bewusst noch tiefer (statt hoch) gehen, schauen, ob da vielleicht Ängste, nicht ausgelebte Gefühle, zurückgehaltene Kraft oder nicht gezeigte Liebe schlummern, womit wir uns selbst niederdrücken. Wir können diese transformieren in höhere Schwingungen. Und auf diese Weise den Himmel verwirklichen – dauerhaft. Dazu bietet uns unser Alltag die allerbesten Möglichkeiten – ständig werden wir mit Problemen, Hindernissen, Herausforderungen konfrontiert – zumindest scheint uns dies häufig so ... – die uns zeigen, wo es noch Transformationspotenzial gibt. Der Alltag bietet uns ebenso die allerbesten Möglichkeiten, die höheren Schwingungen wirken zu lassen, indem sie in alles einfließen, was wir tun, sei es auf Arbeit, in Gesprächen, bei der Hausarbeit. Wenn wir uns innerlich verändern, strahlt dies automatisch auf unsere Umgebung aus. Spiritualität wird dann zum Alltag und unser Alltag spirituell – Himmel und Erde sind immer da – in uns selbst.


Mit herzlichen Grüßen
  
Abheeti Gundula Zeitz

 

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