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Zeitschrift für Meditation, Kreativität und Heilung 
  seit 1999 | Auflage: >16.000 | kostenlos | zweimonatl. | Vertrieb: Sachsen+Thüringen+Sachsen-Anh.+Brandenburg | Auslage & Abo  
   
   Juni/Juli 2014
   
Editorial der Printausgabe
 
   

  

Liebe Leser,

neulich machte ich einen kleinen Spaziergang in der Morgendämmerung. Ein Bach rauschte in der Nähe, in der Ferne erhob sich feuchter Nebel von den Baumwipfeln, neben mir erinnerten Pfützen an den Regen des Vortages, von den Bäumen fielen vereinzelt Tropfen sanft auf den Boden und auf Gras und Blumen glitzerten Tautropfen in den ersten Strahlen der Morgensonne. Unerwartet nahm ich das Element Wasser überall in meiner Umgebung war und spürte sogar hauchzart allerfeinste Wassertröpfchen der Luft auf meinen Wangen. Im Nu fühlte ich mich erfrischt und belebt – körperlich wie geistig. Nach Hause zurückgekehrt genoss ich ganz bewusst einige Schlucke Wasser aus meinem Lieblings-Energieglas, und im Bad einen erfrischen Schwapp Wasser übers Gesicht. Überall Wasser! Als ich mir dann noch verdeutlichte, dass auch mein Körper und meine tägliche Nahrung zum großen Teil aus Wasser bestehen …


       
  
Abheeti Gundula Zeitz
  
 
 

Dieser Morgen war eigentlich nichts Außergewöhnliches, nur nehme ich sonst das Wasser in seiner reichen Erscheinungsvielfalt nicht so bewusst war. Und dies geht sicher vielen so. Zu normal ist uns Wasser in seiner ständigen Präsenz und fristet im Alltag eher ein nutzorientiertes Dasein, über das wir uns wenig Gedanken machen. So richtig bewusst wird es uns meist nur in besonderen Situationen: im Urlaub, wenn wir ein Bad im Meer genießen oder im Gebirge vom Wasser einer Gebirgsquelle probieren. Dann wird uns der große Unterschied zu unserem alltäglichen Wasser aus der Leitung und auch dem in Flaschen bewusst. Können wir vom frischen Quellwasser meist nicht genug bekommen, müssen wir uns bei manchem Leitungswasser überwinden, um genug zu trinken. Eigentlich ist dies ein deutliches Zeichen unseres Körpers, was für ihn gut ist, was er braucht. Selbst beim Baden merken wir den Unterschied von Wasser zu Wasser. Warum nehmen wir es aber so einfach hin, dass unser Alltagswasser nicht die wirklich belebende, nährende Qualität hat, die Wasser eigentlich innewohnt? Warum kaufen wir Wasser in Flaschen, bezahlen für etwas, was es in der Natur gratis in Hülle und Fülle gibt? Warum nehmen wir es als normal hin, dass wir in unseren Flüssen nicht baden wollen (zumindest den größeren), geschweige denn deren Wasser trinken wollen? Vieles ist Gewohnheit.
Es lohnt sich, Wasser mehr Aufmerksamkeit zu schenken und uns darum zu kümmern, wie wir unser tägliches Wasser wieder in seiner natürlichen Reinheit und Lebendigkeit genießen können – im eigenen Haushalt ebenso wie in der Natur um uns herum. Denn wir wissen doch eigentlich alle, dass Wasser eine wichtige Basis für uns ist und ein wahres Lebenselixier sein kann.

Mir persönlich hat die Arbeit an dieser Ausgabe einige neue Erkenntnisse gebracht – und ich bin sicher, auch Ihnen nach dem Lesen. Genau betrachtet, ist es ganz einfaches und altes Wissen, was nur aus dem (kollektiven) Bewusstsein verschwunden ist. Ich selbst möchte dem Hinweis meines Körpers folgen, der gutes, natürliches Wasser fordert. Solange dies (noch) nicht allgemein vorhanden ist, gibt es gute Möglichkeiten, mit Geräten, Kristallen, Segnungen etc. für Reinigung und Belebung im kleinen Rahmen zu sorgen. Wenn wir das Bewusstsein für die Natur des Wassers auch bei anderen Menschen wecken, können wir kollektiv auch die Ursachen für dessen schlechten Zustand klären – zugute des Wassers und damit auch für uns.


Mit herzlichen Grüßen
  
Abheeti Gundula Zeitz

 

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