Startseite
 
Zeitschrift für Meditation, Kreativität und Heilung 
  seit 1999 | Auflage: >16.000 | kostenlos | zweimonatl. | Vertrieb: Sachsen+Thüringen+Sachsen-Anh.+Brandenburg | Auslage & Abo  
   
   April/Mai 2014
   
Editorial der Printausgabe
 
   

  

Liebe Leser,

was spüren Sie, wenn Sie jetzt für sich sagen:
„Ich bin der Schöpfer meines Lebens.“?

Wenn das eventuelle anfängliche Zögern verschwindet, mögliche Angst vor den Konsequenzen eines solchen Statements oder auch kopflastige Arroganz, die meint, alles im Griff zu haben, dann kann sich die Kraft dieser Aussage entfalten und unser ganzes Wesen durchdringen.

Ich selbst nehme diese Kraft nicht als Dominanz über etwas anderes wahr, sondern als eine Rückkehr meiner Kraft zu mir selbst. Ich spüre eine tiefe Entspannung, die damit einhergeht.

       
  
Abheeti Gundula Zeitz
  
 
 

Mich selbst als Schöpfer anzuerkennen, bedeutet Freiheit – von den Meinungen und Handlungen anderer, von den Umständen und Einflüssen. Nicht isoliert vom Umfeld, sondern verbunden in kreativer Entdeckerfreude und achtsamem Miteinander. Mit der Anerkennung der eigenen Schöpferkraft haben Angst und Konkurrenz keine Grundlage mehr und das Gefühl, Opfer der Umstände zu sein, wandelt sich in Lebenslust. Mit der Anerkennung der Verantwortung für alles, was ich schöpfe, was ich (er-) lebe, öffnet sich ein weiter Raum an Möglichkeiten, in den ich mich frei ausweiten kann. So weit, bis sich selbst das Gefühl, Schöpfer zu sein, auflöst in unendlichem Potential, was einfach da ist. Und ich fließe einfach mit, in diesem kreativen, schöpferischen Strom, der sich als Leben entfaltet, immer wieder neu, anders als ich es mir jemals ausmalen könnte.
Ich beobachte, wie jeder Gedanke, jedes Wort, jede Geste der Anfang einer neuen Kreation ist. Wie dies neue Gedanken, Gefühle, Handlungen hervorruft – in mir oder anderen – und sich all dies beeinflusst auf so vielen Ebenen. Dies bewusst gemacht, kann ich die Manifestation meiner Kreationen beeinflussen, immer klarer und einfacher, und dann noch weiter gehen und einfach nur beobachten, wie alles miteinander verwoben ist, als Kreation von allen möglichen Einflüssen.
Wenn ich meine eigene Schöpferkraft verneine oder auf bestimmte Bereiche reduziere, dann spüre ich in mir Isolation von meinem Umfeld und Druck. Die Welt und mein Leben erscheinen mir klein und eingeengt. Der Druck zeigt sich als innerer Druck – durch die Lebenskräfte in mir, die sich ausdrücken wollen, aber in mehr oder weniger engen Grenzen gehalten werden.

Je mehr ich dies in mir erforsche, desto mehr wächst mein Verständnis. Es wird mitunter viel darüber geredet und leicht dahin gesagt, dass wir die Schöpfer unseres Lebens sind. Ich stoße auf manche Missverständnisse und Interpretationen, die sich bei genauem Betrachten eher als Flucht vor wahrem Schöpfertum erweisen. Die Konfrontation mit mir selbst, meinen eigenen Ausflüchten ist nicht immer angenehm. Aber letztlich treibt mich die innere Schöpferkraft immer wieder an, Blockaden und Missverständnisse aufzulösen, denn sie will sich ausdrücken in all ihrem Potential …
Dass Sie sich als Schöpfer frei entfalten mit stetiger Neugier am Erforschen neuer Dimensionen, das wünscht Ihnen herzlichst


  
Abheeti Gundula Zeitz

In dieser Ausgabe können Sie viele Inspirationen dafür finden und Angebote zur Unterstützung auf Ihrem Weg.
Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren!  

  >> HIER  können Sie die gesamte Ausgabe + Zusatzartikel online lesen!